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Herzlich willkommen in Klingenberg

Kontakt

Gemeindeverwaltung Klingenberg in Höckendorf
Schulweg 1
01774 Klingenberg

Tel. 035055-6800
Fax 035055-68099

www.gemeinde-klingenberg.de
post@gemeinde-klingenberg.de

Die sächsische Gemeinde Klingenberg findet man  südlich von Dresden zwischen dem Elbtal und der Kammregion des Osterzgebirges. Zusammen mit dem Tharandter Wald bildet sie im unteren Osterzgebirge den romantischen grünen Süden Dresdens. Es ist eine sehr abwechslungsreiche touristische Region. Gleichsam als Achse in der Mitte kann  man das Tal der Wilden Weißeritz suchen, indem man die Klingenberger Talsperre findet, die man auch das Wasserglas von Dresden nennt. Der Anschluss an die obere Region, die Kammregion des Osterzgebirges, bildet eine Linie etwa von Kipsdorf über die Talsperre Lehnmühle bis in die Silbermannstadt Frauenstein. Die Ausgangspunkte in das Gemeindegebiet von der Eisenbahn her sind die Haltepunkte Edle Krone und Klingenberg, an der sogenannten Tharandter Steilrampe, einem noch heute zu den steilsten Normalspurbahnstrecken zählenden Anstieg, der als technische Meisterleistung vor über 150 Jahren eine Voraussetzung für die Hauptstrecke Dresden Chemnitz bildete und unter Dampfeisenbahnbedingungen nur mit einer Schiebelok zu erklimmen war. Unter dem von Tharandt nach Edle Krone auf einer Stützmauer verlaufenden Bahndamm fließt die Wilde Weißeritz und ist hier mit 260 m üNN der tiefste Punkt im Gemeindegebiet von Klingenberg. Das Bahnhofsblockhaus von Edle Krone, welches einem Pferdegöpel des früheren historischen Bergbaus nachempfundenen ist, steht unter Denkmalschutz und ist heute ein Vereinssitz und zugleich eine Wander- und Begegnungsstätte. Den höchsten Punkt im Gemeindegebiet findet man zwischen den erwähnten Talsperren westlich des Naturschutzgebietes "Hartmannsdorfer Schweiz" an der Wilden Weißeritz, mit dem Röthenbacher Berg. Der markante Kegel vulkanischen Ursprungs erreicht eine Höhe von über 600m ü. NN. In den Orten zwischen den Tälern der Roten Weißeritz und der Bobritzsch kann man zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele entdecken. Vom oberen Ende der Tharandter Steilrampe, in der Ortslage Klingenberg-Colmnitz, zweigten einst 2 historische Schmalspurbahnen ab. Die Strecke nach Frauenstein und jene Strecke, die schließlich rund um den Tharandter Wald über Dittmannsdorf und Wilsdruff bis nach Freital verlief. Teilweise sind diese heute abgebauten Strecken als Radwegabschnitte zu benutzen. Die Hotels im Gemeindegebiet, mit dem ****Hotel-Gasthof „Zum Erbgericht“ und angrenzenden Tiergarten im malerischen Ortskern von Höckendorf oder das Hotel „Neue Höhe“, mit seinem wunderschönen Rundblick, der bei guter Sicht bis in die Oberlausitz und die Sächsische Schweiz reicht, werden auch gern als Konferenzorte im Grünen genutzt. Im Schau- und Besucherbergwerk "Aurora-Erbstollen", in der Korbflechterei des Ferienhofs Näcke in Beerwalde, dem Erlebnisbauernhof Weidegut Colmnitz, der STRACOS Erlebniswelt - einer Spielzeug- und Schnitzmanufaktur, in liebevoll erhaltenen traditionellen Bauernhöfen, auch an den Orten von alten  Mühlen sowie in verschiedensten Kirchenbauten wird der Ursprung der jahrhundertelangen Siedlungsgeschichte und das teils karge Leben seiner Menschen deutlich. Alles kommt vom Berge her, das ist überall in sanfter, zum Gebirgskamm fast unmerklich ansteigender  Hügellandschaft, mit den tiefen, teils schroff romantischen Taleinschnitten zu entdecken, in denen sich die sogenannten Waldhufendörfer verstecken. Seien Sie uns als Gäste herzlich Willkommen!

Historie

Die Ortsgründungen sind im Lehnbuch von Sachsen welches der Wettiner Markgraf von Meißen Friedrich der Strenge, in den Jahren 1349-50 anlegen ließ, verzeichnet. Daraus lässt sich schließlich ableiten, dass die meisten Orte schon einige Zeit zuvor entstanden waren. Nämlich in der Zeit des großen Berggeschreis - der beginnenden Ära der reichen Silberfunde - 12. Jahrhundert. Damals zog sich durch das heutige Gebiet der Verwaltungsgemeinde Klingenberg, teilweise entlang der Wilden Weißeritz, noch die Grenze zwischen dem wettinischen Herrschaftsgebiet aus Meißen, Tharandt  und Freiberg her verwaltet  und ein dem böhmischen König zugeordneten Lehen südöstlich davon. Nach dem  Ehevertrag von Eger 1459 und der Hochzeit mit der Tochter des Böhmenkönigs Podiebrad scheiterte zwar die Bewerbung des wettiner Markgrafen Albrecht des Beherzten als König von Böhmen, jedoch entstand in der Folge die noch heute existierende Grenze nach Böhmen auf der Kammlinie des Erzgebirges. Das einst Nisan genannte böhmisch Lehen, südöstlich der Wilden Weißeritz, in welchem auch die heutigen Orte Obercunnersdorf (einst Conradisdorf), Borlas, Höckendorf und Ruppendorf liegen, wurde wettinisches Lehnsgebiet und die Grenze entfiel. Deutlichstes Zeichen dafür das spätere Schleifen der Burg Tharandt, deren Lage und Ruine, wie die Täler der Weißeritzschwestern in der Epoche der Romantik von Malern und Poeten entdeckt und beschrieben wurden. Das heutige Leben im Verwaltungsgebiet Klingenberg ist geprägt von einem regen und vielfältigen Vereinsleben, über welches sich der Gast auf der Internetseite der Gemeinde unter dem Gemeindewappen von Klingenberg, dem einstigen Wappen des wohl reichsten  Lehnsherrn in der Region, des Ritter Theler, informieren kann.

Ausflugstipps