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Herzlich willkommen in Klingenthal

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Tourist-Information
Schloßstr. 3
08248 Klingenthal

Tel. 037467-65832
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www.klingenthal.de
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Klingenthal – die Stadt mit der Lyra im Wappen – trägt den Beinamen Musikstadt. Die Region hat eine lange und einzigartige Tradition als Zentrum des Musikinstrumentenbaues. Eine Besonderheit bildet dabei der Harmonikabau im Raum Klingenthal/Zwota. Die Erzeugnisse finden seit jeher großen Anklang in aller Welt. Noch heute spielt man Mundharmonikas aus der ältesten noch produzierenden Manufaktur der Welt sowie Handharmonikas aus der Stadt am Aschberg.

Aus Klingenthal kommen viele bekannte Melodien. Eine der berühmtesten ist zweifelsohne der Marsch „Jubelklänge“ aus der Feder von Ernst Uebel, der zum festen Programm gehobener Marschmusikliteratur gehört und von zahlreichen Musikkapellen immer wieder gespielt wird.

In Klingenthal wird natürlich auch musiziert. Unter anderem spielen für Sie im Sommer das „Stadtorchester Klingenthal”, die „Lindenkapelle” sowie das „Akkordeonorchester Klingenthal” im Musikpavillon am Markt. Auch die Gastwirte laden zu Musik- und Heimatabenden ein. Ein besonderes Erlebnis sind Konzerte in der Rundkirche.

Klingenthal ist aber auch Treffpunkt von Musikern aus aller Welt. Jährlich im Mai wird der Internationale Akkordeonwettbewerb ausgetragen. Im Herbst treffen sich die Spieler diatonischer Harmonikas. Immer am dritten Wochenende im September findet das Mundharmonikafestival „Mundharmonika live“ statt.

Von der Tradition des Musikinstrumentenbaus erzählen das Musik- und Wintersport-Museum in Klingenthal und das Harmonikamuseum in Zwota.

Historie

Die Geschichte Klingenthals beginnt mit der Errichtung eines Hammerwerkes in der Helle, Hellhammer genannt, im Jahre 1591. Erstmalige Verwendung des Namens Klingenthal für die Hammersiedlung in der Helle erfolgte 1604. In der Mitte des 17. Jahrhunderts führten böhmische Exulanten den Geigenbau ein. 1716 fand die Gründung einer Geigenmacherinnung statt. Ende des 18. Jahrhunderts folgte die Einführung der Bogenmacherei, der Saitenmacherei und der Fertigung von Holz- und Metallblasinstrumenten in Klingenthal.

Im Jahre 1829 kamen die Mundharmonikaproduktion und die Holzkammfertigung dazu, 1852 die Herstellung der Handharmonika, das spätere Akkordeon. Klingenthal wird in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem Weltzentrum der Harmonikaproduktion. Die älteren Zweige des Musikinstrumentengewerbes werden durch die Harmonikainstrumente weitgehend verdrängt. Das Stadtrecht erhält Klingenthal am 1. Oktober 1919.

Die Eigenarten der Gebirgslandschaft haben den Wintersport Anfang des 19. Jahrhunderts heimisch werden lassen.1886 läßt sich der Oberlehrer Erwin Beck nach norwegischen Vorbild die ersten Skier bauen. Er gilt als Skipionier hier im Aschbergebiet. Die Leistungen unserer Skisportler haben den Ort und das Niveau des nordischen Skisportes international mitbestimmt.

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