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Herzlich willkommen in Zwönitz

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Markt 3a
08297 Zwönitz

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Die Bergstadt Zwönitz blickt auf eine lange Tradition zurück, die fest mit dem Erzgebirge verbunden ist. Zahlreich sind die Spuren mittelalterlichen Bergbaus. Die liebevoll restaurierten Mundlöcher der Stollen gehören dazu. Das abgebaute Erz wurde bereits um 1300 in einem Eisenhammer verarbeitet, von dem heute noch eine idyllische Parkanlage Zeugnis ablegt. Nachdem auch Silber gefunden wurde, erhielt Zwönitz um 1500 die Rechte einer privilegierten Bergstadt. Im 16. Jahrhundert entfaltete sich das Handwerk, vor allem die Kunst des Papiermachens, das Schusterhandwerk, das Leinenweben und das Klöppeln. Mit dem Abklingen des Bergbaus im Erzgebirge kam auch in Zwönitz das Holzkunsthandwerk auf. Die Liebe der Erzgebirger am Werkstoff Holz wird bei einem Besuch in der Weihnachtszeit am deutlichsten. Zahllose Schwibbögen erhellen die Fenster, gedrechselte Nussknacker und Räuchermännchen verzieren zu Heerscharen die Wohnungen und die große Pyramide auf dem Marktplatz verzaubert jedes Jahr Groß und Klein.

Historie

Der Ortsname leitet sich aus dem slawischen Namen des Baches Zvonica (klingendes Bächlein) ab, der durch das Tal fließt. Die erste deutsche Besiedlung in Form einer Waldhufenanlage am Unterlauf des Kühnhaider Wassers erfolgte vermutlich frühestens gegen Ende des 12. Jahrhunderts mehrheitlich durch Franken. Mindestens seit 1286 war der Ort im Besitz des Klosters Grünhain und gehörte zuvor zur Herrschaft Stollberg. Zwönitz erhielt etwa 1300 das Stadtrecht, und 1545 folgte das Marktrecht. Schon vor dem 15. Jahrhundert wurde hier Bergbau betrieben; vornehmlich wurde Eisenerz abgebaut. Aus diesem Grunde erhielt Zwönitz die Bezeichnung Bergstadt mit steuerlichen Privilegien.

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