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Herzlich willkommen in Thum

Kontakt

Stadtverwaltung Thum
Rathausplatz 4
09419 Thum

Tel. 037297-3970
Fax 037297-39777

www.stadt-thum.de
info@stadt-thum.de

Die Bergstadt Thum präsentiert sich heute als gepflegte Kleinstadt mit zahlreichen Grünanlagen, Spiel- und Freiflächen sowie städtischen Erholungszonen. Die Bastei mit ihren Aussichtsfelsen und der Stadtpark bieten romantische Pfade und schöne Ausblicke, wobei letzterer auch über einen Naturlehrpfad und zur sportlichen Betätigung über einen Waldsportplatz verfügt. Auch für Tennis-, Volleyball- und Basketballspieler sind hier Sportmöglichkeiten vorhanden. Außerdem befindet sich im Stadtpark ein Hundeabricht- und ein Reitsportplatz. Im Winter laden der Skihang mit Schlepplift und die Rodelbahn zur sportlichen Betätigung ein. Weitere Sportstätten befinden sich an der Wiesenstraße (ein neues, modernes Stadion, eine Turnhalle und eine Kegelbahn). Das Zentrum der Stadt Thum bilden zwei Marktplätze (Markt und Neumarkt) mit St. Annenkirche und Postmeilensäule. Der Markt an der B 95 wird von zahlreichen Geschäften gesäumt. Um den Neumarkt konzentrieren sich öffentliche Gebäude wie Postagentur, Feuerwehrdepot, das Humanistische Greifenstein-Gymnasium und das neu erbaute Haus des Gastes "Volkshaus" Thum. Hier werden durch verschiedene Vereine die Möglichkeiten gegeben, das Klöppel-, Schnitz- und Drechselhandwerk zu bestaunen und vielleicht auch selbst einmal zu probieren. Im Familien- und Freizeitzentrum können Kinder und ihre Eltern viele Veranstaltungen besuchen. Auch im Saal des Haus des Gastes gibt es unterschiedliche Veranstaltungen. Das attraktive Rathaus mit Löwenportal, (ein Renaissance- und Barockbauwerk), die Kakteenanlage und der Tiergarten sind Anziehungspunkte für unsere Besucher. Im Verlauf der B 95 konzentrieren sich touristisch relevante Einrichtungen, wie das Hotel Ratskeller. Weitere Übernachtungsmöglichkeiten bieten die Bungalows des Urlauberparks am Greifensteinwald. Thum ist auch Ausgangspunkt für Wanderungen in die nähere Umgebung. So z.B. das Greifensteingebiet mit Naturtheater, Klettermöglichkeiten und einem Aussichtsfelsen, dem Greifenbachstauweiher mit Bootsverleih, Campingplatz und dem Erlebnisbad Greifensteine. Ein ausgeprägtes Vereinsleben sorgt für viele kulturelle Höhepunkte in unserer Stadt. Unter anderem werden erzgebirgische Traditionen wie Schnitzen, Klöppeln und Bergmannsbrauchtum gepflegt. Thum bietet seinen Besuchern und Gästen vielfältige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und Erholung.

Historie

Die erste Besiedlung unseres Gebietes reicht bis ins letzte Viertel des 12. Jahrhunderts zurück. Erste Erwähnungen Thum's findet man 1389. Für den Namen der Stadt gibt es verschiedene unbelegbare Versionen, z.B. Dom oder Dominium. Man geht davon aus, dass Siedler ihn mitbrachten. Zur allmählichen Entwicklung einer Stadt und der Erlangung städtischer Rechte trug entscheidend der hier ansässige Bergbau bei. Da eine Beurkundung zur Stadtgründung nicht vorhanden ist, wird das Jahr 1469 mit dem "Kauf der Gerichte zu Oberst und Niederst" als Gründungsjahr angesetzt. Aufschwung erlangte Thum auch durch die stets gut gehende Landwirtschaft. Den Hauptanteil trug aber der schon erwähnte Bergbau bei. Abgebaut wurden verschiedene Erze wie Zinn, Silber, Kupfer und Blei. Weil der Schmuckstein Axinit hier vermehrt gefunden wurde, nannte man ihn "Thumit". 1616 wurde die Thumer Bergbrüderschaft gegründet, welche bis heute dieses historische Brauchtum weiterführt. Ab 1712 kamen auch andere Industriezweige ins Erzgebirge. Klöppeln, Posamentenherstellung und die Strumpfwirkerei gaben den Menschen Brot und Lohn. Bis 1990 waren es vor allem die metallverarbeitende- und Textilindustrie, besonders Wäsche- und Strumpffabriken, die das Bild unserer Stadt prägten. Wirtschaftliche Bedeutung erlangte Thum durch das entstandene Schmalspurbahnnetz. Der Thumer Bahnhof war der zeitweise verkehrsreichste Knotenpunkt dieser Art in Sachsen. Die Strecken dieser Bahn waren: Thum - Wilischthal (1886 - 1974), ab 1906 Thum - Schönfeld - Wiesa und ab 1911 Thum - Meinersdorf. 1974 kam der Schmalspurbetrieb aus wirtschaftlichen Gründen zum Erliegen.

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