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Herzlich willkommen in Johanngeorgenstadt

Kontakt

Stadtverwaltung Johanngeorgenstadt
Tourist-Information
Eibenstocker Straße 67
08349 Johanngeorgenstadt

Tel. 03773-888222
Fax 03773-888280

www.johanngeorgenstadt.de
touristik@sv-johanngeorgenstadt.de

Inmitten des waldreichen Westerzgebirges gelegen, bietet die Region um den 1.019 m hohen Auersberg ideale Bedingungen sowohl für die Freunde des Aktivurlaubes, als auch für alle, die Ruhe und Entspannung suchen. Die Auersbergregion gilt als das größte, geschlossene Waldareal Sachsens und bietet über 400 km gut markierte Wanderwege und Naturlehrpfade. Imponierende Fernblicke bis weit in das böhmische Erzgebirge hinein, blühende Waldwiesen, wildromantische Täler verlocken gleichermaßen zu Streifzügen durch Stadt und Natur.

Durch die Höhenlage zwischen 700 und 1.000 m ü. NN zählt Johanngeorgenstadt zu einem der schneesichersten Wintersportorte in der deutschen Mittelgebirgslandschaft. Glitzernde Schneekristalle, tief verschneite Wälder, malerische Ausblicke über den Erzgebirgskamm, Impressionen in Weiß erwarten den Besucher. Zahlreiche sportliche und kulturelle Einrichtungen bieten den Gästen von Johanngeorgenstadt ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm.

Ob Doppelschlepplift oder das weit verzweigte, bestens präparierte Loipennetz um die Kammloipe (Schöneck-Mühlleithen-Carlsfeld-Johanngeorgenstadt mit Anschlussloipen etwa 100 km), hier findet der Wintersportfreund alles was das Herz begehrt. Wer jedoch die herrliche Winterlandschaft mit einem Hauch von Romantik erleben möchte, sollte eine Fahrt mit dem Pferdeschlitten durch die märchenhaft verschneiten Wälder genießen oder an einen der romantischen Laternenrundgänge durch das Stadtgebiet teilnehmen.

Historie

Die jüngste Bergstadt des Erzgebirges wurde am 23. Februar 1654 durch die Bewilligung des sächsischen Kurfürsten Johann Georg l. gegründet. Durch die politischen Verhältnisse des 17. Jahrhunderts, geprägt durch wirtschaftliche und persönliche Drangsalierungen all derer, welche den evangelischen Glauben angenommen hatten, flohen ca. 100 Familien im Winter 1653 aus dem böhmischen Platten nach Sachsen und ließen sich im heutigen Ortsteil Oberjugel nieder. Am 1. Mai 1654 wurde der Grundstein für den Bau der Stadt am Fuße des Fastenberges gelegt.

Jahrhunderte lang prägte der Bergbau die Historie der Stadt. Dieser nahm jedoch nach dem 2. Weltkrieg unvorstellbare Ausmaße an. Im Jahr 1789 isolierte der Chemieprofessor und Apotheker Martin Heinrich Klaproth das Element Uran aus dem Mineral Pechblende. Als 1945 die Stadt durch sowjetische Truppen besetzt wurde, begann man mit dem Abbau der Uranerze. Tausende von Menschen strömten in die Stadt, der aufkommende Bergbau bot ihnen Arbeit und die Chance, sich ein neues Leben aufzubauen. Die Wismut AG, später SDAG Wismut genannt, gründete sich. Die Folge des schnell voranschreitenden Bergbaus war der großteilige Abriss der Altstadt, der Neubau neuer Wohnhäuser und stetig steigender Bevölkerungszuwachs. 1956 setzte der Rückgang des Bergbaus und somit auch der Bevölkerung ein. Zurück geblieben sind viele leerstehende Häuser, eine abgerissene Altstadt und eine zerpflückte, auseinandergerissene Stadt. 

Vor und während dieser Zeit wurde Johanngeorgenstadt als Wintersportort bekannt und beliebt. 1929 wurde Deutschlands erste Großsprungschanze gebaut, bekannt als Hans-Heinz-Schanze, später Erzgebirgsschanze. Zahlreiche Wettkämpfe wurden in der Stadt ausgetragen, welche später Nachwuchszentrum des Deutschen Skisportes wurde. Noch heute bringt der im Jahr 1908 gegründete Wintersportverein WSV 08 Johanngeorgenstadt Nachwuchstalente und große Sportler hervor. Zu ihnen gehört unter anderem Björn Kircheisen.

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