Menü

Herzlich willkommen in Wolkenburg-Kaufungen

Kontakt

Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna OT Wolkenburg-Kaufungen
Rathausplatz 1
09212 Limbach-Oberfrohna

Ansprechpartner: Herr Iser

Tel. 037722-78104
Fax 03722-78303

www.limbach-oberfrohna.de
r.iser@limbach-oberfrohna.de

Der Ort Wolkenburg liegt im reizvollen Tal der Zwickauer Mulde, zwischen Waldenburg und Penig. Dieses Gebiet gehört zum nordwestlichen Teil des Vorerzgebirges. Er besteht aus den Ortsteilen Wolkenburg, Herrnsdorf, Uhlsdorf und Dürrengerbisdorf. Hoch über dem linken Muldenufer, auf einem aus mächtigen Granitfelsen bestehenden Felsvorsprung, liegt das Schloss Wolkenburg. Dieser Schlossbau geht aus einer Burganlage hervor, über deren Entstehungszeit keine genauen Angaben überliefert sind. Kaufungen wurde 1226 erstmals urkundlich erwähnt und ist eine der ältesten Gemeinden in der Umgebung. Der mittlere Ortsbereich wird geprägt von Kirche ( St. Galluskirche), Friedhof, der ehemaligen Schule und den Überresten des Rittergutes.

Bekannt wurde der Ort durch den "Sächsischen Prinzenraub" im Jahre 1455. Kunz von Kauffungen gab sich mit der gewährten Entschädigung aus dem im Bruderkrieg zwischen dem Kurfürsten und Herzog Wilhelm (1446-1451) erlittenen Verlust nicht zufrieden. Er sah sich ungerecht behandelt und beschloss, die Söhne Prinz Ernst und Prinz Albrecht des Kurfürsten auf sein Schloss Eisenberg in Böhmen zu entführen. Für Kauffungen nahm dieses ein tragisches Ende. Er konnte seinen Verfolgern nicht entfliehen und wurde im Wald bei Grünhain gefangen genommen. Am 14. Juli 1455 wurde Kunz von Kauffungen in Freiberg hingerichtet. Während des Bruderkrieges fallen 1450 die Truppen von Herzog Wilhelm in Kaufungen ein und verwüsten den Ort und brennen die Burg nieder. Das an dieser Stelle errichtete Gut ist zwischenzeitlich in Privatbesitz. Seit dem 1. Januar 2000 ist Wolkenburg-Kaufungen Ortsteil von Limbach-Oberfrohna.

Historie

Im Jahre 1635 gelangte Wolkenburg in den Besitz Heinrich Hildebrands von Einsiedel, dessen Familie es bis zur Bodenreform 1945 innehatte. Dieses Adelsgeschlecht brachte zwei Männer hervor, die für Wolkenburg und für die Entwicklung des Eisenkunstgusses von großer Bedeutung waren. Unter Detlev Carl von Einsiedel entstand im 18. Jahrhundert eine fast alle Seiten des Schlosses umgebende Parkanlage. Sie ist eine der ältesten Parkanlagen Sachsens, in der auch Eisenkunstplastiken aus dem 18. und 19. Jh. aus Lauchhammer zu sehen sind. Die Ende des 18. Jahrhunderts erbaute Kirche "St. Mauritiuns ist die bedeutenste und stilreinste klassizistische Dorfkirche Sachsens. Auch diese wurde auf Initiative der Familie von Einsiedel erbaut.

Ausflugstipps