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Herzlich willkommen in Demitz-Thumitz

Kontakt

Gemeinde Demitz-Thumitz
Hauptstraße 43
01877 Demitz-Thumitz

Tel. 03594-77590
Fax 03594-775919

www.demitz-thumitz.de
gemeindeamt@demitz-thumitz.de

Im Granitdorf Demitz-Thumitz  ist Stein allerorten sichtbar und bildet bei genauerem Hinsehen eine „Spur der Steine“. Aufgelassene und zwei noch heute im aktiven Abbau befindliche Brüche zeugen von einer intensiven Tätigkeit. Der Klosterberg in seiner heutigen Gestalt trägt die Spuren menschlicher wie technisierter Umwälzung, Bearbeitung und Bewegung. Das Dorf selbst ist in seiner Urbanität, Gebäudekubatur und historischen Hinterlassenschaften Zeugnis einer Epoche von industrieller Steingewinnung und –verarbeitung, einem gewissen Reichtum, technischer Erfindungen und Arbeitserleichterungen. 
Seit 2009 profiliert sich Demitz-Thumitz als Granitdorf.Aktives Erleben, Erfahren, Bilden stehen im Vordergrund. Das Thema Granit soll sich als ganzheitlich erfahrbarer Wert vielfältig und facettenreich widerspiegeln. 

Die Idee eines Stein-Reichs war geboren. Demitz-Thumitz entwickelt sich zu einem thematisch erlebbaren Dorf  – einem Themendorf – einem Granitdorf. 

Im Ort ist eine der ältesten Steinmetzschulen Deutschlands mit mehr als 100 Jahren Ausbildung beheimatet. GeLEB-Tes Handwerk findet der Besucher beim örtlichen Steinmetz wie beim Steinbruchschmied. Die evangelische und ehemals katholische Kirche liegen nur einen Steinwurf weit voneinander entfernt und sind von den Grundmauern bis zur Dachkante aus Demitzer Granodiorit gebaut. Rittergüter mit Granitverbauung, ein talüberspannendes Eisenbahnviadukt, eine Steinsäge als Erlebnismueseum mitten im Dorfzentrum komplettieren das Bild vom erlebbaren Granitdorf. Allen Stationen gemeinsam ist der Erle-bensaspekt. Stein mit allen Sinnen zu erfahren steht im Mittelpunkt aller Projekte im Granitdorf.

Wir laden Sie ein: Kommen – Sehen – Erleben Sie!

Historie

Demitz-Thumitz präsentiert sich nicht auf den ersten und zweiten Blick als ein "uraltes" Dorf. Aber seine Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit zurück. Die Ortsnamen sind slawischen Ursprungs. Entlang des Schwarzwasserlaufs entwickelten sich Demitz als typisches Walhufendorf. Anfang des 16. Jahrhundert entstanden die ersten Rittergüter. Bereits ein Jahrhundert früher kam Demitz unter die Herrschaft des Klosters St. Marienstern im heutigen Panschwitz-Kuckau. 
Mit dem Bau der schlesischen Eisenbahn von Dresden nach Görlitz entwickelte sich der Granitabbau und die Granitverarbeitung zu einem bedeutenden Industriezweig. Im Jahr 1898 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Demitz und Thumitz zusammen. Die ehemals landwirtschaftlich geprägten Ortsbilder veränderten sich zu einem "Industriedorf".

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