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Touren

Tour "Gang um die Welt" - Kennzeichnung: Globus

Länge: ca. 3,5 km

Der Gang um die Welt ist ein historischer Flanierweg, bekannt seit dem Beginn des Kurwesens. Im 18. Jahrhundert erbte Freiherrin Friedericke von Reinhold das Rittergut Kreischa. Sie veranlasste den Bau einer Kattundruckerei, die Erneuerung des Herrenhauses (Rathaus) und die Anlegung des Parks im englischen Stil sowie die Gründung der 1. Sächsischen Wasserheilanstalt. Ihre Tochter Juliane von Metzradt ergänzte dies alles Anfang des 19. Jahrhunderts mit einem Promenadenweg, dem „Gang um die Welt“. Der Name entstand aus der Idee, dass dieser Rundweg die Welt der gehobenen Kreise umschließen sollte. Es war die Zeit der Romantik. Es wurden Ausflüge aufs Land gemacht und Kreischa wurde zu einem berühmten „Vergnügungsort“ für viele Dresdner der gehobenen Gesellschaft. Mitte des 20. Jahrhunderts geriet der Weg in Vergessenheit und verfiel zusehends. Seit 1999 ist er Dank des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins und der Gemeinde Kreischa wieder begehbar.
Weitere Informationen finden Sie unter www.kreischae.de

Tour "Robert-Schumann-Weg" - Kennzeichnung: Noten

Länge: ca. 2,2 km

Robert Schumann und seine Familie verweilten vom 11. Mai 1849 bis zum 12. Juni 1849 in Kreischa, im „lieblichen Thal“. Nach der Flucht auf Grund des Maiaufstandes in Dresden verbrachten sie zunächst einige Zeit in Maxen, wo sie schon oft bei der Familie Serre im Schloss zu Gast gewesen waren. In Kreischa wohnten sie in der Restauration „Zum Sächsischen Hof“, dem Hauptgebäude der Ersten Sächsischen Kaltwasserheilanstalt, aus dem später das Sanatorium „Bad Kreischa“ entstand. 2 Kinder wurden im Ort unterrichtet. Angetan von der Landschaft und Ruhe, aber auch von der nahen Revolution beeinflusst, schrieb Schumann einige Stücke und Lieder während seines Aufenthalts in Kreischa. Robert und Clara Schumann sind mit ihren Kindern viel spaziert und gewandert: zum Wilisch, nach Maxen, zur Burgstädtler Linde oder nach Saida. Die Wege, die sie damals gingen, wurden vom Heimat- und Fremdenverkehrsverein in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kreischa zu einem Rundweg, dem „Robert-Schumann-Weg“, verbunden. Am Ende der Tour kann man der Bronzebüste Robert Schumanns, ein Werk des Bildhauers Hans Kazzer, im Kurpark einen Besuch abstatten.

Tour "Panoramaweg" - Kennzeichnung: aufgehende, strahlende Sonne

Länge: ca. 3,7 km

Ausgangspunkt ist der im Zentrum liegende Haußmannplatz mit dem "Gänselieselbrunnen". Danach führt der Weg zur Kirche und vorbei an den Pfarrwiesen und Feuchtbiotopen Richtung Wilisch und belohnt den Wanderer mit einer fantastischen Aussicht auf Kreischa und ins Lungkwitzer Tal. Am höchsten Punkt des Rundweges kann man den Blick bis nach Dresden genießen.

Tour "Weinbergweg" - Kennzeichnung: Weinrebe

Länge: ca. 3,8 km

Den Namen bekam der Weg, weil er größtenteils am Weinberg von Kreischa entlangführt, von dem man einen schönen Blick über Kreischa und zum Wilisch hat. Da man auf Gebäudereste einer slawischen Siedlung stieß und von der Christianisierung der slawischen Bevölkerung weiß, geht man davon aus, dass Zscheckwitz vom klösterlichen Wirtschaftshof Leubnitz als Nebengut mit Weinanbau gegründet wurde. Dies ist allerdings nicht belegt.